Auf die Stimme Gottes hören (Teil 1)

Oktober 8th, 2010

„Saulus von Tarsus war unterwegs nach Damaskus, ‚schnaubte immer noch Drohungen und Mord gegen die Jünger des Herrn’, mit einem amtlichen Schreiben, das ihn ermächtigte, alle Christen in der Stadt zu verhaften und ins Gefängnis zu stecken (Apg 9,1.2). Nun, Sie und ich wissen, dass Jesus Sauls Reiseprogramm völlig auf den Kopf stellte, noch bevor die Stadt erreicht hatte – das blendende Licht, die Stimme vom Himmel, eine Komplettrenovierung seiner Weltsicht. Aber die Gläubigen in Damaskus wissen von alledem nichts. Sie sehen Sauls Ankunft voller Furcht entgegen. Da spricht Gott zu einem von ihnen, zu einem Mann namens Ananias. Er befiehlt ihm, in das Haus zu gehen, in dem Saulus sich befindet. Dort soll er Saul die Hände auflegen und für ihn beten. Verständlicherweise hält Ananias das für keine so gute Idee: ‚Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem getan hat. Und hier hat er Vollmacht von den Hohepriestern, alle zu binden, die deinen Namen anrufen.’ (9,13 f) Es geht in Ordnung, sagt Gott, er ist jetzt mein Mann. Entgegen aller Vernunft geht Ananias hin und so kommt es, dass der große Völkerapostel Paulus die Bühne betritt.

Die Bibel ist voll von derartigen Direktiven Gottes, die jeder Vernunft zu widersprechen scheinen. Würden Sie einem Vater raten, seinen einzigen Sohn zu opfern, an dem die einzige Hoffnung hängt, dass er einmal Stammvater einer Nation wird (Anm.: Gen 22)?
Es war sicher nicht besonders weise von einem Flüchtling, in das Land zurückzukehren, indem er steckbrieflich wegen Mordes gesucht wurde; in ein Land, in dem seine Volksgenossen als Sklaven gehalten wurden; und dann auch noch geradewegs in den Palast des Pharao vorzudringen und dort die Freilassung der Sklaven zu fordern (Anm.: Exodus 4-5).
War es vernünftig, eine befestigte Stadt dadurch erobern zu wollen, dass man zu Posaunenklängen um sie herum marschiert (Anm.: Josua 6)?
Was ist daran weise, wenn man die eigene Armee kurz vor der Schlacht von 32.000 auf 300 Mann reduziert und den Rest nachhause schickt (Anm.: Richter 7)?
Es war in der Tat ein gefährlicher Rat, ein junges Mädchen ungebeten zum König zu beordert (Anm.:. Ester 5),
und noch gefährlicher war es, einen Knaben gegen einen kampferprobten Söldner ins Feld zu schicken (Anm.: 1 Sam 17).
Und schließlich musste es komplett wahnsinnig erscheinen, dass Jesus sich den Behörden stellte und aus freien Stücken töten ließ.

Irgendwo in einem versteckten Winkel unseres Herzens wünschen wir uns vermutlich alle, dass wir eine derartige Rolle spielen und von Gott in so dramatischer Weise eingesetzt werden. Um diese Rolle zu finden, reicht Weisheit nicht aus – sie wird uns im Gegenteil oft davor zurückhalten, den Willen Gottes zu erfüllen. Der besondere blinde Fleck der Kirche im vergangenen Jahrhundert bestand darin, die Vernunft über alles zu setzen. Das Ergebnis war ein Glaube, dem alles Übernatürliche abhandengekommen war; ein Christentum der guten Tipps und geistlichen Methoden. Dieses Leben nach gesundem Menschenverstand, von dem Oswald Chambers warnend gesagt hat, dass es der Feind des geistlichen Lebens ist. Viele Gemeinden und christliche Organisationen, die ich kennengelernt habe, treffen ihre Entscheidungen aufgrund von Nützlichkeitserwägungen und Prinzipien. Wir haben unsere Moral und wir haben unsere Regeln – aber wo bleibt da der lebendige Gott? Es wäre naiv, wenn wir unser Vertrauen allein auf die menschliche Vernunft setzen würden, und es würde uns in eine sehr gefährliche Lage bringen. Der einzige Ausweg aus dieser Zwickmühle: wir müssen uns an unseren Herrn halten, der uns vorangeht und der das Kommando hat, und von ihm lernen, unseren Weg mit Gott zu gehen.“
(John Eldredge, „Der ungezähmte Christ“, Brunnen-Verlag, Seiten 119-121)

Auf die Stimme Gottes hören (Teil 2)

Oktober 8th, 2010

„Wir beginnen mit einer Voraussetzung: Gott redet auch heute noch.

Ein alter angloamerikanischer Choral preist die Heilige Schrift und enthält die Zeile (übersetzt) ‚was könnte er dem, was er bereits gesagt hat, noch hinzufügen?’ Hier wird unterstellt, dass Gott bereits alles, was er uns zu sagen hat, in der Bibel kundgetan hat…
Allerdings deckt es sich nicht mit dem, was wir in der Bibel selbst finden: ‚Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen.’
Da gibt es also noch mehr, was Jesus uns sagen möchte, eine ganze Menge mehr, und nun, wo sein Geist in unserem Herzen wohnt, kann das Gespräch weitergehen. Viele anständige Leute hören Gott niemals persönlich zu sich reden – aus dem einfachen Grund, weil sie niemand darauf aufmerksam gemacht hat, dass er es tut. Aber genau das macht er: er spricht – großzügig, einfühlsam. ‚Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes.’ (Joh 8,47).
‚… Und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme… ich bin der gute Hirte.’ (Jesus im Johannes Evangelium 10,4.9).
Man überlässt Schafe in dieser Welt nicht einfach sich selbst. Schafe sind bekannt dafür, dass sie sich leicht verlieren, dass sie von wilden Tieren angefallen werden, leicht in Schwierigkeiten geraten, und deshalb müssen sie in der Nähe des Hirten bleiben und seiner Stimme folgen. Kein Hirte kann sich gut nennen, wenn er seine Herde nicht persönlich durch die Gefahren hindurch bringt. Aber genau das verspricht Jesus. Er will zu Ihnen sprechen; er will Sie auf gutes Weideland führen.

Eine zweite Voraussetzung: wir achten auf unser Herz.

Wenn wir uns darauf einstellen, Gottes Stimme zu hören, dann lauschen wir nicht so, als ob seine Stimme irgendwo von oben oder aus dem Raum um uns herum kommen würde. Sie kommt von innen zu uns, im Herzen, von dort, wo Gott wohnt. Nun sind die meisten von uns nicht geübt darin, und es wird einige Anläufe brauchen, bis wir gewissermaßen eingestimmt sind auf all das, was da drinnen passiert. Und zwar passiert eine ganze Menge.
Mit der Zeit werden Sie immer besser vertraut mit den Bewegungen ihres Herzens und können dann auch beurteilen und unterscheiden, wer oder was Sie zu beeinflussen sucht.
Jedes ‚Wort’, jeder Eindruck, der Sie entmutigt, verdammt, anklagt, ist jedenfalls nicht von Gott. Genauso wenig wie verwirrende Anweisungen oder irgendein Vorschlag, der Sie zum Ungehorsam gegen Gott verleiten will.

Nun passiert das allerdings nicht in einem Augenblick. Mit Gott wandeln (wie alte Bibelübersetzungen formulieren), an der Hand Gottes gehen, seiner Leitung folgen – das ist eine Lebensaufgabe. Es will gelernt sein. Unsere Fähigkeit, Gottes Stimme zu vernehmen und seine direkte Anrede an uns herauszuhören, entwickelt sich allmählich.

Wohlgemerkt: wir müssen fragen. Und wir werden manchmal Mühe haben, überhaupt zu hören, und manchmal haben wir Mühe mit dem, was wieder hören. Aber für mein Empfinden ist es jede Mühe wert. Ich bin an diesem Weg zum Leben interessiert – und Gott allein kennt ihn.“

(John Eldredge, „Der ungezähmte Christ“, Brunnen-Verlag, Seiten 121-126)

Jesus ein netter Kerl? ein Gentleman? ein bleicher Ministrant mit Mittelscheitel?

Juli 15th, 2010

„…Welche Vorstellungen haben Sie von Jesus als Mann? Die Bilder, die ich vor Augen habe, zeigen einen harmlosen Kerl, umgeben von Kindern. Der liebenswürdigste Mensch der Welt. Herr Müller mit einem Bart. Wenn mir dann einer sagt, ich solle sowie Jesus sein, dann klingt das so wie eine Aufforderung zum Kopf einziehen und zur Passivität. Sei nett! Sei lieb!

…Wenn Sie aussätzig sind, ist Jesus die Inkarnation von Liebe und Barmherzigkeit.
Gegenüber den Pharisäern war Jesus kämpferisch, er hat “Streit gesucht”, den Kampf aufgenommen. Was wird Jesus beim nächsten Streitpunkt tun? Wird er einen weiten Bogen um das Thema machen, um die Wogen nicht noch weiter aufzuschaukeln? Wird er das Problem totschweigen, damit die Einheit der Gemeinde gewahrt bleibt? Nichts da. Er geht geradewegs dazwischen, erfordert die Pharisäer heraus, er nimmt den Kampf auf.

…Jesus ein netter Kerl? Ein Gentleman? Aus dem Blickwinkel seiner Feinde jedenfalls nicht. Welcher Mensch wird dafür gekreuzigt, dass er den Menschen sagt, sie sollen zueinander nett sein? Welche Regierung exekutiert unauffällige Bürger wie Herrn Müller oder Herrn Maier?

…Was ich will: ich möchte dieses fatale Zerrbild korrigieren, das wir von Gott und Jesus und somit auch von uns selbst haben, die wir nach Gottes Ebenbild geschaffen sind.
Die britische Schriftstellerin Dorothy Sayers bemerkte dazu: “Die Christenheit hat dem Löwen von Juda die Krallen gestutzt und zu einem Haustier für bleiche Hilfspfarrer und frömmelnde alte Damen gemacht.”

…Als Jesus im Angesicht seines Todes am Ölberg verhaftet wurde, ging er in die Offensive. „Als er zu ihnen sagte: Ich bin es!, da wichen sie zurück und stürzten zu Boden!“

Wenn das keine Kraft ist! Die schiere Präsenz Jesu haut die ganze Bande, d.h. einen Haufen von Söldnern um.

…Jesus war kein Kastrat, kein bleicher Ministrant mit Mittelscheitel. Er war Handwerker, befreundet mit Fischern, Seeleuten und Hirten, allesamt rauen Männern! Er ist der Herr der Heerscharen, der Oberbefehlshaber einer Armee von Engeln, der „König der Könige und der Herr der Herren“. Und wenn er wiederkommen wird, dann auf einem weißen Ross an der Spitze einer furchterregenden Truppe, Augen wie Feuerflammen, mit einem Schwert in der Hand und mit blutgetränktem Gewand (Offenbarung d Johannes 19,11-16)…“

(aus “Der ungezähmte Mann”, John Eldredge, Brunnen-Verlag, S. 45-51)

Kinder Gottes?

Oktober 26th, 2009

Der Apostel Johannes schreibt in einem Brief an eine christliche Gemeinde (1 Joh 3,2): „Jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden!“

Jetzt Kinder Gottes? Fühlen Sie sich – als getaufter Christ – jetzt als ein Kind Gottes?

Laut dem Katechismus (=Lehrbuch) der katholischen Kirche werden wir durch die Taufe zu einer „neuen Schöpfung“ (siehe auch 2 Kor 5,17), zu „Adoptivkindern Gottes“ (Gal 4,5-7), zu „Erben Gottes“, Miterben mit Christus, dem eigentlichem Sohn (siehe Röm 8,17), haben „Anteil an der göttlichen Natur“ (2 Petr 1,4) und sind „Tempel des heiligen Geistes“ (1 Kor 6,19).

Stellen Sie sich vor, Sie würden alle diese Dinge aus tiefstem Herzen glauben, wäre dann Ihr Leben dasselbe, das Sie jetzt führen?
Als getaufte Christen dürfen oder besser müssen wir diesen Versprechungen glauben!

Kinder Gottes sind wir nicht durch unsere eigenen Anstrengungen und Leistungen geworden.
Kinder Gottes sind wir, weil Gott uns im Rahmen der Taufe adoptiert hat und uns so zu seinen geliebten Kindern gemacht hat.

Laut dem Katechismus ist dieses geistliche Siegel durch die Taufe „unauslöschlich“. „Dieses Zeichen wird durch keine Sünde ausgelöscht.“’ Egal was wir tun, (sogar aus der Kirche austreten oder zu einer anderen Religion übertreten), wir bleiben durch die Taufe bis ans Lebensende Kinder Gottes.

Das soll jedoch nicht heißen, dass unser Handeln keine Konsequenzen hat. Das soll nicht bedeuten, dass wir damit einen Freibrief haben, die Liebesgebote Gottes zu übertreten und uns von ihm zu entfernen.
“Das Leben in Fülle”, das uns Jesus verspricht (Joh 10,10), werden wir hier auf Erden nur dann haben, wenn wir „wie der verlorene Sohn“ (siehe auch „Wie ist dieser Gott?“) nach Hause zurückkehren. Nur wenn wir in ständiger Verbindung zu unserem Vater im Himmel leben, wenn wir uns von ihm leiten lassen, werden wir Früchte des Heils und der Fülle hervorbringen.

Wie ist dieser Gott?

Oktober 26th, 2009

In unserer Zeit finden wir in Europa die unterschiedlichsten Gottesvorstellungen: Manche glauben an eine „unpersönliche kosmische Kraft oder Energie“, andere stellen sich Gott als einen göttlichen Funken vor, der in jedem Lebewesen vorhanden ist (Pantheismus), wieder andere glauben an sich selbst organisierende Naturgesetze, können sich jedoch eine übergeordnete intelligente Macht nicht vorstellen (Atheismus). Unter vielen Christen ist die Überzeugung verbreitet, dass Gott ein gerechter, aber unbarmherziger Richter ist, der für unsere Erschaffung verantwortlich ist, und dem wir erst wieder nach unserem irdischen Tod bei unserer persönlichen Gerichtsverhandlung begegnen.

In seinem Buch „Jesus von Nazareth“ stellt Papst Benedikt XVI. folgende provokante Fragen: „Aber was hat Jesus dann eigentlich gebracht, wenn er nicht den Weltfrieden, nicht den Wohlstand für alle, nicht die bessere Welt gebracht hat? Was hat er gebracht?“
Gute Frage, nicht wahr?
Seine Antwort lautet: Gott. Er hat Gott gebracht. Er hat uns das wahre Antlitz Gottes gezeigt.

Und wie ist dieser Gott nun?

In Gleichnissen beschreibt Jesus nun diesen Gott:

„Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet…Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.“ (Math 7,7.9-11)
Wenn sogar wir Menschen mit unseren Schwächen und Fehlern unseren Kindern nur Gutes geben wollen, um wie viel mehr will unser Vater im Himmel nur Gutes für uns?
Offenbar ist dieser Gott ein unendlich liebevoller und fürsorglicher Vater.

In einem weiteren Gleichnis erfahren wir mehr von Gottes Fürsorglichkeit:
„Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen: euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht mehr wert als sie?…Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!“ (Math 6,26-26.28-30).
Soll das heißen, dass uns unser Vater im Himmel auch beschenkt und uns das gibt, was wir zum Leben brauchen, auch wenn wir nichts leisten, nicht arbeiten? Soll das heißen, dass wir keine Angst vor einer unsicheren Zukunft (z.B. Wirtschaftskrise) haben sollen?
Ja! Aus meiner Sicht will Jesus genau das mit diesem Gleichnis ausdrücken.

Als Gleichnis über einen ganz anderen Aspekt Gottes, erzählt uns Jesus die Geschichte vom „verlorenen Sohn“ (Lk 15,11-32): Der Sohn verlangt vom Vater sein Erbteil (d.h. weil der Vater noch einen zweiten Sohn hatte, das halbe Familienvermögen), „zog in ein fernes Land“ und „führte dort ein zügelloses Leben und verschleuderte sein ganzes Vermögen“. Vielleicht hat er sein Erbteil am Spieltisch verzockt und mit Freudenmädchen verjubelt. Zuletzt ging es ihm so dreckig, dass er sogar mit dem Futter der Schweine zufrieden war, die er hütete.
Schließlich kehrte er in seiner Verzweifelung reuig zu seinem Vater zurück. Und wie reagierte der Vater. Wie würden Sie reagieren, wenn Ihr Sohn das halbe Familienvermögen verjubelt hat?
„Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.“
So einen Vater haben wir. Er hat uns mit einem freien Willen geschaffen, und diesen freien Willen akzeptiert er so sehr, dass er nicht eingreift, auch wenn wir „in ein fremdes Land ziehen, dort ein zügelloses Leben führen, usw…“. Aber wenn wir zu ihm zurückkommen, läuft er – ja er läuft - uns entgegen und nimmt uns in die Arme.

Jesus stellt uns diesen Gott als einen unendlich liebevollen Vater vor, der unseren eigenen Willen akzeptiert, aber sich nichts mehr wünscht, als uns ständig in seiner Nähe zu haben.

Wer war Jesus von Nazareth?

August 14th, 2009

Jesus war Jude und lebte etwa vor 2000 Jahren in Palästina (im heutigen Israel). Er wurde in einer Stadt namens Bethlehem geboren, lebte einige Jahre in Ägypten, und danach den Großteil seines Lebens in einem Ort namens Nazareth. Etwa ab seinem 30. Lebensjahr war er gemeinsam mit seinen Freunden (auch Apostel genannt) wandernd in Palästina unterwegs und erzählte den Menschen von Gott. Nach etwa drei Jahren wurde er von dem römischen Stadthalter (die Römer besetzten damals Palästina) in Jerusalem zum Tode verurteilt und gekreuzigt.

Was war so besonders an Jesus?

Die Juden glaubten in den Jahrhunderten vor Jesu Geburt bereits an einen Gott; an einen allmächtigen Gott, der die ganze Welt erschaffen hat, der sich durch die Propheten des Alten Testamentes offenbart hat und der auch ihre Gebete erhörte.

Jesus sagt über sich selbst, dass er der Sohn Gottes sei.
Starke Worte, nicht wahr? Wie würden Sie reagieren, wenn Sie im Jahr 2009 so einem Menschen begegnen würden? Würden Sie ihm glauben? Oder würden Sie ihn auch für einen Verrückten halten? Viele Menschen damals haben ihm nicht geglaubt und haben ihn für einen Irren gehalten. Die jüdischen Hohenpriester haben seine Äußerungen als Gotteslästerung interpretiert und ihn deswegen auch umbringen lassen.

Viele andere Menschen jedoch haben ihm geglaubt. Warum haben sie sich überzeugen lassen?
Weil er Dinge getan hat, die kein normaler Mensch tun kann. Er hat Dinge getan, die viele Menschen überzeugt haben, dass er göttliche Kräfte hat. Er hat viele Wunder gewirkt: Blinde Menschen konnten, nachdem Jesus ein Gebet für sie gesprochen hatte oder nachdem er ihnen die Hände aufgelegt hatte, wieder sehen. Gelähmte Menschen konnten wieder gehen, er hat sogar Tote wieder lebendig gemacht. Diese Wunder haben viele Menschen überzeugt, dass er wirklich Gottes Sohn war.

Das größte seiner Wunder hat jedoch nach seinem Tod stattgefunden. Jesus wurde zum Tode verurteilt und nach einer furchtbaren Geißelung, die in vielen anderen Fällen unmittelbar zum Tod führte, gekreuzigt worden. Am Kreuz ist er nach einigen Stunden gestorben. Der Leichnam Jesu wurde in ein Grab gelegt. Nach zwei Tagen war das Grab plötzlich leer. Anfänglich haben alle geglaubt, dass der Leichnam gestohlen worden war. Doch dann ist Jesus wieder als lebendiger Mensch erschienen. Etwa 40 Tage lang ist er etwa 500 unterschiedlichen Menschen immer wieder begegnet. Und nach diesen 40 Tagen “schwebte” er - vor den Augen seiner Jünger - ganz plötzlich in den Himmel hinauf.

Und das hat seine Jünger, aber auch viele, die ihn vorher nicht ernst genommen haben, noch stärker glauben lassen, dass er wirklich Gottes Sohn war. Und daher haben sie alle Worte und Taten Jesu (die in den Evangelien zusammengefaßt wurden) sehr ernst genommen.

Jesus, Gottes Sohn?

August 14th, 2009

Dan Brown behauptet in seinem Weltbestseller “Sakrileg”, dass Jesus von Nazareth vor dem Konzil von Nizäa 325 n.Chr. als “sterblicher Prophet betrachtet, als ein großer und mächtiger Mensch, aber eben als Mensch - als sterblicher Mensch (und nicht auch Gott, Anm.)” betrachtet wurde. Laut Dan Brown wurde Jesus erst auf dem angesprochenen Konzil von Nizäa nach einer entsprechenden Abstimmung zum “Sohn Gottes” erklärt. Danach hätte Kaiser Konstantin angeblich alle Evangelien vernichten lassen, die Gegenteiliges behaupteten, wie etwa die apokryphen Texte.

Gegen diese Ansicht sprechen folgende Argumente:

1. Alleine in den ältesten Handschriften des Neuen Testamentes lange vor der Zeit von Kaiser Konstantin (285-337 n.Chr.) gibt es eindeutige Beispiele dafür, dass Jesus schon von seinen Zeitgenossen als “Sohn Gottes” betrachtet wurde.

Der Orientalistikforscher Dr. Martin Heide antwortet dazu in einem Interview:
“Wenn Sie noch ein anderes Beispiel haben wollen, dann nehmen wir ein noch etwas älterer Papyrus aus dem 2. Jahrhundert n.Chr., dem Papyrus66. Dieser Papyrus bezeugt uns nämlich, dass die damaligen jüdischen Gelehrten den Anspruch Jesus sehr genau verstanden hatten, denn sie sagten dort zu Pilatus: “Nach unserem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat” (Johannes 19,7) Sie verklagten Jesus unter anderem wegen Blasphemie: Nach Ansicht der religiösen Juden durfte sich eben niemand einfach “Sohn Gottes” nennen, weil er sich damit selbst zu Gott machte, wie man auf dem Papyrus 66 auch an anderer Stelle (Joh 10,33, Anm.) lesen kann”
(Quelle: “Das wahre Sakrileg”, S. 115, Alexander Schick, Knaur-Verlag)

2. Verwendung der Nomina sacra (”heilige Namen”):
Das waren mit einem sogenannten Überstreichen (Gegenteil von Unterschreichen) besonders gekennzeichnete Abkürzungen, die im alten Testament nur für Personen der Gottheit (”Vater”, “Gott”, “Herr”, “Geist”) verwendet wurden. Bereits die frühesten Handschriften des neuen Testamentes aus dem 2. und 3. Jahrhundert benutzten diese Nomina sacra, diese Überstreichungen, auch für “Jesus”, “Sohn” und “Christus”. Das zeigt, dass bereits die Urchristen lange vor Kaiser Konstantin auch auf formaler Ebene Jesus den Stellenwert einer göttlichen Person einräumten.
(Quelle: “Das wahre Sakrileg”, S. 116, Alexander Schick, Knaur-Verlag)

3. Kreuzigung als Strafe für Gotteslästerung!
Die Kreuzigung wurde im Judentum v.a. bei extremen religiösen Vergehen wie Gotteslästerung angewandt. Das „Aufhängen“ galt, wo es geschah, als Zeichen für den Ausschluss aus Gottes erwähltem Volk: “Verflucht ist, wer am Holz hängt” (Dtn 21,22-23)

Die Juden forderten die Kreuzigung Jesu: “…Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt? Da schrien sie alle: Ans Kreuz mit ihm! Er erwiderte: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Da schrien sie noch lauter: Ans Kreuz mit ihm!…” (Math 27,22-23, siehe auch Markus 15,12-14; Lukas 23,13-24).

Was muß Jesus wohl für ein Verbrechen begangen haben, wenn ihn die jüdischen Hohepriester und die Volksmenge unbedingt kreuzigen lassen wollten?
Unruhestiften und Aufruhr alleine sind wohl keine ausreichenden Erklärungen, v.a. wenn man bedenkt, dass den Juden die Kreuzigung Jesu so wichtig war, dass sie sogar die Freilassung eines damals “berühmten Gefangenen”, eines Widerstandskämpfers namens Barabbas, dem man auch Mord vorwarf, in Kauf nahmen!

Das Evangelium des Johannes, der als Jünger Jesu diese Szene “live” miterlebt hat, gibt die Antwort darauf: “Die Juden entgegneten ihm (Pilatus, Anm.): Wir haben ein Gesetz und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er sich als Sohn Gottes ausgegeben hat!” (Joh 19,7)
Jesus hat sich offenbar schon seinen jüdischen Zeitgenossen so eindeutig als “Sohn Gottes” dargestellt, dass sie ihn deswegen wegen Gotteslästerung kreuzigen ließen.

Anmerkung: In dem oben angeführten Konzil von Nizäa wurde folgende theologische Frage diskutiert: War Jesus als Sohn Gottes dem Vater nur wesensähnlich (”homo-i-ousios”) oder sogar wesensgleich (griech. “homo-ousios”)? Die eine Gruppe argumentierte, dass Jesus von Gott geschaffen wurde und somit zwar Gottes Sohn, aber dem Vater damit nur wesensähnlich und nicht wesensgleich sei. Für die gegnerische Gruppe war Jesus als Sohn Gottes “gezeugt und nicht geschaffen” und somit eines Wesens mit dem Vater. Im Rahmen der Debatte setzten sich schließlich die Befürworter der “Wesensgleichheit” durch und verankerten diese Ansicht im sogenannten “Glaubensbekenntnis von Nizäa”. Überspitzt könnte man sagen: Es ging bei dieser Debatte und nachfolgenden Abstimmung letztendlich nur um einen Buchstaben, ein Iota!
(Quelle: “Die Dunkelmänner”, Michael Hesemann, S.78-79, Sankt Ulrich-Verlag)

Wie sah Jesus aus?

August 13th, 2009
    superposition1.jpg

Für eine höhere Auflösung bitte auf das Bild klicken!

Könnte Jesus so ausgesehen haben?

In Manoppello in Italien wird seit Jahrhunderten das “Volto Santo” (”Heiliges Antlitz”) als “Abbild Jesu auf dem Schweißtuch der Veronika” verehrt. Gemeinsam mit dem Grabtuch von Turin stellt es eines der zwei größten Heiligtümer der christlichen Welt dar.

Wenn man nun Abbildungen beider Tücher z.B. mit einem Bildbearbeitungsprogramm mit stufenweise veränderterTransparenz übereinanderlegt, ergibt sich eine Fotoreihe, wie sie unten zu sehen ist!

Ganz links Grabtuch von Turin, ganz rechts Volto Santo!

superpositionvoltosantoturinreihe.jpg

War Jesus verheiratet?

August 13th, 2009


In dem Weltbestseller “Sakrileg” wird die These aufgestellt, dass Jesus verheiratet war. Dan Brown läßt den fiktiven “Gralsexperten” Leigh Teabing berichten: “Nach den Anstandsregeln der damaligen Zeit war es einem jüdischen Mann praktisch verboten, unverheiratet zu bleiben. Ein zölibatäres Leben war nach dem jüdischen Brauch undenkbar. Es ist weitaus sinnvoller anzunehmen, dass Jesus ein verheirateter Mann gewesen ist, als der üblichen Aussage des Neuen Testaments zu folgen, die ihn als Junggesellen hinstellt.” 

Gegen diese These sprechen folgende Argumente:

1. Essener lebten zölibatär
Im heutigen Judentum sind die Rabbiner verheiratet. Das heutige Judentum ist aus nur einer der drei religiösen jüdischen Bewegungen der Zeit Jesu hervorgangen, nämlich der Lehre der Pharisäer. Daneben gab es noch die Sadduzäer, Jesu Hauptgegner, und die Essener, über die wir soviel aus den berühmten Qumran-Schriftrollen vom Toten Meer erfahren haben. Jesus war zwar kein Essener, doch gab es Berührungspunkte (z.B. feierte Jesus mit seinen Jüngern das Paschamahl -wie bei den Essenern üblich- bereits am Donnerstag, während die Pharisäer und Sadduzäer, die nicht nach dem Sonnenkalender, sondern nach dem Mondkalender rechneten, das Paschamahl erst zwei Tage später begingen).
Die Essener waren eine zölibatäre Bewegung. Der Jude Philo von Alexandria schrieb über sie “Kein Essener nimmt eine Frau.” und der Römer Plinius hielt fest: “Die Essener verzichteten auf Geschlechtsverkehr und lebten ohne Frauen.”
Im Christentum lebt neben dem Priesterzölibat auch anderes essenisches Gedankengut fort: Die Gütergemeinschaft der christlichen Urgemeinde, aber auch das Mönchtum haben hier ihren Ursprung.
(Quelle: “Die Dunkelmänner”, Michael Hesemann, S.40-41, Sankt Ulrich-Verlag)
 
2. Kein Hinweis aus den antiken Quellen
Im 1. Korintherbrief (Teil des Neuen Testaments) schreibt der Völkerapostel Paulus über das grundsätzliche Recht zu heiraten und argumentiert damit, dass auch die anderen Apostel, sogar der Oberhirte Petrus, und andere Verwandte Jesu verheiratet waren (1. Kor 9,5). Er beruft sich jedoch nicht auf Jesus, da er und seine Zeitgenossen wussten –so können wir aus dieser und ähnlicher Stellen schließen-, dass Jesus nicht verheiratet war. Wenn Jesus verheiratet gewesen wäre, hätte es Paulus mit großer Wahrscheinlichkeit in der oben angeführten Stelle erwähnt.
Der Theologe Michael Welte (Institut für neutestamentliche Textforschung, Universität Münster) führt weiters an: „In keiner unserer christlichen Quellen, auch nicht in den außerkanonischen oder in den paganen (heidnischen) antiken Texten, gibt es einen Hinweis darauf, dass Jesus verheiratet war oder Kinder hatte. Sämtliche in Frage kommende Autoren hätten ja, wenn dem so gewesen wäre, ohne weiteres die Möglichkeit gehabt, das zumindest zu erwähnen – und sie hätten es bestimmt mit Vorliebe vorgetragen.“
(Quelle: „Das wahre Sakrileg“, Alexander Schick, Knaur-Verlag, S. 149)
 
3. Prophetie und Ehelosigkeit
Der bekannte jüdische Qumranforscher Prof. Geza Vermes von der Universität Oxford beschreibt in seinem Buch „Jesus der Jude“ die sogenannte „prophetische Ehelosigkeit“ des Judentums. Vermes prüft alle relevanten Quellen des Judentums und kommt zu dem Schluß, dass es eine „Unvereinbarkeit von Prophetie und Ehe“ gab, dass ein prophetisch wirkender Jude im antiken Judentum enthaltsam leben sollte, um seine „göttliche Sendung“ erfüllen zu können: „…Vor dem Hintergrund der jüdischen Meinung des ersten Jahrhunderts, dass prophetische Sendung unter anderem ein Leben der Enthaltsamkeit einschloss, wird Jesu offenbar freiwilliges Zölibat, jedenfalls  von dem Zeitpunkt an, als er den Heiligen Geist empfing (im Rahmen der Taufe, Anm.) und seine Lehrtätigkeit begann, historisch einsichtig…“
(Quelle: „Jesus der Jude, Ein Historiker liest die Evangelien“, Geza Vermes, Neukirchener Verlag, 1993, S. 87)


Auch Jesus selbst nimmt im Matthäus-Evangelium zu dieser Form der Ehelosigkeit Stellung: „…Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen…“ (Mt 19,12)

Anmerkung: Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Dass ich diesen Text hier anführe, soll nicht bedeuten, dass ich das Zölibat als die für einen Christen hochwertigste Lebensform ansehe. Nicht nur für mich als verheirateten Ehemann, sondern auch für die Kirche stellt die Ehe eine heilige Lebens- und Liebesgemeinschaft zwischen Mann und Frau (z.B. Katechismus der katholischen Kirche, Nr. 1660) dar.
Ich habe diesen Text hier angeführt, um den “historischen Jesus” (soweit möglich) darzustellen. Und dieser dürfte aufgrund der oben angeführten Gründe nicht verheiratet gewesen sein.

Eucharistie, nur ein Stück Brot?

August 10th, 2009

Für die meisten Menschen bedeutet die Eucharistie nur ein kleines Stück Brot, das als Hostie bei jeder Heiligen Messe im Rahmen der Kommunion an alle Gläubigen verteilt wird.

Steckt mehr dahinter?

Jesus hat bereits zu seinen Lebzeiten über die Eucharistie gesprochen. Er sagte: “Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch.” (Joh 6,51) und “Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.“ (Joh 6,55-56)

Die Menschen, die diese Worte damals hörten, dachten sich: So ein Spinner, wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Diese Menschen haben ihn nicht verstanden, haben nicht gewusst, welches Brot damit gemeint war. Jesus hat die heilige Eucharistie gemeint.

Seit 2000 Jahren gibt es unzählige Menschen, die sich einfach nicht vorstellen können, dass Jesu Kraft zwar unsichtbar aber doch in der kleinen Hostie steckt. Aber Gott schenkt uns immer wieder Zeichen, damit wir doch daran glauben können:
In Lanciano, in Italien, verwandelten sich während einer heiligen Messe im 8. Jahrhundert n. Chr. plötzlich die Hostie und der Wein in echtes Fleisch und echtes Blut. Dieses Fleisch und Blut sind bis heute nicht verwest, und können von allen Menschen, die sich dafür interessieren, betrachtet werden. In den letzten Jahrzehnten wurden dieses Blut und dieses Fleisch von Wissenschaftlern und Ärzten untersucht. Diese kamen zu dem Schluss, dass es sich um Menschenfleisch (genauer gesagt um Herzmuskelgewebe) und menschliches Blut (der Blutgruppe AB) handelt.

Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Eucharistie nicht nur ein Stück Brot, sondern etwas Überirdisches, Göttliches ist, ist die Tatsache, dass seit 2000 Jahren immer wieder einzelne Menschen für viele Monate, Jahre oder sogar Jahrzehnte durchgehend nur von der Eucharistie gelebt haben, ohne dass sie während dieser Zeit irgendetwas anderes gegessen (oder sogar getrunken) hätten.

Einige Beispiele:
Nikolaus von der Flüe (1417-1487) für 19 Jahre
Katharina von Siena (1347-1380) für 8 Jahre
Therese Neumann (1898-1962) für 35 Jahre
Marthe Robin (1902-1981) für 51 Jahre

Unterschiedliche Ärzte und Wissenschaftler haben diese Menschen untersucht, festgestellt, dass sie wirklich nichts anderes zu sich genommen hatten, und so diese Wunder bestätigt.

Die heilige Eucharistie ist ein Wunder, das für uns nur schwer zu begreifen ist und das wir wahrscheinlich nie wirklich vollständig verstehen werden. Durch dieses Wunder möchte Jesus uns auf unsichtbare Weise berühren und uns so mit seiner göttlichen Kraft, Liebe und seinem Frieden erfüllen.